Baz_inland_2_06.08.04

BaZ Seite 8
Basler Zeitung
Freitag, 6. August 2004
Inland·
«Abstinenz als Ziel ist Ausdruck einer totalitären Phantasie»
Nein zu Cannabis, Ja zu Absinth, Nein zu Tabakwerbung, Ja zu Tabaksponsoring – die Widersprüche in der Schweizer Drogendebatte sind offenkundig. Der deutsche Drogen-
fachmann Günter Amendt schlägt im BaZ-Interview einen radikalen Kurswechsel in der Drogenpolitik vor – und warnt zugleich vor der Gefahr neuer Pharmadrogen.
BaZ: Herr Amendt, Mitte Juni lehnteder Nationalrat in Bern eine Strafbe- Mit Verstand
freiung des Cannabis-Konsums ab undhob gleichentags das Absinth-Verbot geschluckt
auf. Vor kurzem wiederum sagte Tho-mas Zeltner, Chef des Bundesamts für stelle für Alkohol- und Drogenproble-me SFA rechtzeitig zur Zürcher Street Günter Amendt: Die Ablehnung der
hen lassen dürfte. «Just say no» lautet für die schweizerische Drogenpolitik. In der Schweiz gab es in den letzten 20 Jah- risch: «Just say know». Das ist vermut- lich nicht korrektes Englisch – aber die Botschaft ist klar: Da Drogen trotz allen eine gesamteuropäische Drogenpolitik.
rer Risiken und Nebenwirkungenvorgestellt. Darunter figurieren auch Sie plädieren für einen radikalen Kurs- «No drux, no dealing, good feeling.» Ein Raver warb an der Zürcher Street Parade von 2002 für den Verzicht auf Dro-
gen. Für Günter Amendt ist die drogenfreie Gesellschaft eine Illusion.
Darin steckt das Ideal der Suchtfreiheit.
«Es ist ein Wahn zu
Gesellschaft ist radikal, denn sie führt glauben, die politische
Klasse könnte Signale
der jeweiligen Droge (vgl. Text unten).
wert halte, dass Jugendliche so spät wie geben, an die sich junge
Drogenkonsumenten
halten würden.»
eine drogenfreie Gesellschaft gegeben.
hung für die wirtschaftlichen und sozia- beitsalltags nicht mehr zu bewältigen.
«Die Pharmaindustrie
arbeitet mit Hochdruck
an der Entwicklung von
Substanzen zur
Angstbewältigung und
den, sondern als Medikamente gelten.
zur Depressionsabwehr.»
das für einen staatlichen Übergriff.
wältigung und zur Depressionsabwehr.
einer brutalen Weise das soziale Klima.
Risiken aufzuklären. Schliesslich müss- nicht nur als ärztlich verordnetes Medi- Freizeitdroge, als smart drug. Prozac der Fall ist. Ein jeder soll sich bewusst beitet permanent daran, bestimmteSubstanzen aus der Verschreibungs-pflicht herauszunehmen und in ein Life- Günter Amendt
Schnaps gefährlich, Shit harmlos
sehr schnell in eine Sucht führt, ebenso über die Nadel verabreichtes Kokain.
Amendt: Die gefährlichste Droge ist
bei der es ein «zuviel», ein «zu oft» und Nikotin, was die Schädlichkeit betrifft.
sei gefährlicher als bislang vermutet.
samtbevölkerung ist aber relativ gering.
Bücher, zuletzt den Titel «No Drugs – Wirkungen angeht – rätselhafteste Dro- erhöhten THC-Gehalt ist aber falsch.
sche Debatte des Landes mitgeprägt.
eine line legen, nicht gefährdet sind.
würden, hätte ich übrigens nichts dage- Mobilität, Isolation, keine geregelte Ar- chemischer Manipulation unseres Hirnsfunktionieren.Interview Benedikt Vogel

Source: http://www.jesbielefeld.de/jesjournal/down/baz_amendt.pdf

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Girish S. Munavalli, MD, MHS J. Blake Goslen, MD PATIENT MEDICAL HISTORY Last Name: _____________________ First Name: ____________________ M.I. _______ D.O.B: ___________ Age: ____ Referring Physician or Source (ie. Magazine, etc):________________________________\___________________________________ Surgical History (list all surgeries & dates): ______________________________________

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Ind J Clin Biochem (Oct-Dec 2010) 25(4):367–370Effect of Metformin on Hormonal and Biochemical Profilein PCOS Before and After TherapyBratati Singh • Suchismita Panda • Rachita Nanda •Sanghamitra Pati • Manaswini Mangaraj •Pratima Kumari Sahu • Prakash Chandra MohapatraReceived: 18 September 2009 / Accepted: 24 September 2010 / Published online: 19 November 2010Ó Association of C

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