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Vision-Rundschau
Informationsmedium der BerufsInfoZentren Wien, BIZ 7, Neubaugasse 43, 1070 Wien
Tel.: 0043/1/878 71-30299, Fax: DW 30289 Katharina.Welan@ams.at http://www.ams.at
Die Vision-Rundschau im Internet: http://www.ams.at/wien/buw/14445.html
Allgemeines

Stell dir vor es ist Krise und keiner geht hin!
Die Krise – Platon hatte die Lösung
Die Krise – Platon hatte die Lösung – Hier ist sie:
Platon war ein Schüler von Sokrates. Sokrates wirkte als Philosoph hauptsächlich auf der
Strasse, also im Dialog mit den Menschen. Wegen Gotteslästerung und Verführung der
Jugend wurde er zum Tode verurteilt. Sokrates hat uns nichts Schriftliches hinterlassen. Sein
Schüler Platon (geboren 427, gestorben 347 v. Chr. im hohem Alter von 80 Jahren) hingegen
relativ viel. Er schrieb meistens in Dialogen, wobei sehr häufig einer der Wortführer sein
Lehrer Sokrates war. Es gibt von Platon die frühen, die mittleren und die späteren Dialoge.
Sein berühmtestes Werk stammt aus den mittleren Dialogen und lautet: POLITEA, das mit
DER STAAT übersetzt wird. In der Mitte dieses Werkes, sozusagen in der Mitte seines
Schaffens, steht der Kardinalsatz:
„Wenn nicht die Philosophen in den Staaten Könige werden
oder die Könige [.] und Herrscher echte Philosophen und
wenn nicht in eine Hand zusammenfallen politische Macht und
Philosophie, und wenn nicht die Vielzahl derer, die sich [.] nur
der einen der zwei Aufgaben widmen, mit Gewalt davon
ferngehalten wird, gibt es [.] kein Ende des Unglücks in den
Staaten, ja nicht einmal im ganzen Menschengeschlecht [.].
Macht und geistige Qualität sollten in einer Hand vereinigt sein. Diesen Anspruch hat Platon
im Alter von ca. 54 Jahren formuliert, also vor über 2380 Jahren! Ist der heute erfüllt?
Wäre dem so, hätten wir die heutige Krise nicht! Auf unsere Zeit übertragen, heißen die
Könige und Herrscher zum Beispiel Angela Merkel, Hartmut Mehdorn, Hannes Androsch,
Heinz Fischer, Oswald Grübel, Hans-Rudolf Merz, etc.,
In der aktuellen Krise sind auch positive Signale erkennbar. Meine lieben Kunden (und
andere clevere Firmen) sparen nicht mehr reflexartig bei der Aus- und Weiterbildung, sondern
investieren gerade jetzt. Wer so intelligent handelt, bereitet sich optimal auf die Zeit nach der
Krise vor und die wird kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Sind Sie optimal
darauf vorbereitet?
Zum Schluss vier Zitate von Platon:
„Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg:
Es allen Recht machen zu wollen.“
„Der Beginn ist der wichtigste Teil der Arbeit.“
„Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper
und Ärzte für die Seele gibt, wo beides doch nicht getrennt werden kann.“
„Gute Menschen brauchen keine Gesetze, um gezeigt zu bekommen, was sie nicht dürfen,
während böse Menschen einen Weg finden werden, die Gesetze zu umgehn.“
Das Motto einiger meiner Kunden: Stell Dir vor, es herrscht die Krise und wir machen weiter
gute Geschäfte!
(Von Manfred Stähle's Tisch: Die Krise - Platon hatte die Lösung - Ausgabe 59 - März 2009)
(effektiv denken: http://www.staehle.ch, effektiv handeln: http://www.reutter-group.ch)
http://www.staehle.ch/erfolgstipps/unterbewusstsein.htm
Dienstleistungen

Body & Health - Zukunftsmarkt Körper und Gesundheit
Die neue Studie des Zukunftsinstituts Horx
Ein neuer Kult um Körper und Gesundheit stellt die Wohlfühlmärkte auf den Kopf.
Veränderte Konsumentenbedürfnisse erfordern künftig noch stärker den Blick über den
Tellerrand der eigenen Branche. Das Verlangen, das körperliche Wohlbefinden zunehmend
selbst in die Hand zu nehmen, lässt die Trennung zwischen Ernährung, Kosmetik, Sport und
Freizeit, Pharmazie und Medizin endgültig verschwinden. Ein riesiger neuer Zukunftsmarkt
entsteht: der „Body & Health“-Markt.
Was Sie in der Studie erwartet:
• Die wichtigsten Wünsche und Sehnsüchte auf den Gesundheitsmärkten: Die Antworten von 13.067 Befragten in Kooperation mit trnd geben Auskunft über die wichtigsten Entwicklungen und Konsumentenbedürfnisse auf den „Body & Health“-Märkten. • Tiefgehende Consumer-Insights und neue Cross-Markets: Durch Interviews mit Gesundheitskonsumenten liefert Co-Autorin Susanne Köhler tiefgehende und überraschende Einblicke in die Verbraucherseele. Mit vielen Best-Practice-Beispielen zeigt sie, wie die neuen Branchen-Crossings aussehen. Hier ein Zitat aus den Consumer Insights: „Einen Joghurt für eine schöne Haut von Nivea? Im ersten Moment komisch. Man denkt, man isst Creme.” (Sebastian, 32, Journalist aus Hamburg) • Wegweisende Innovationen und die 5 Driving Forces für die „Body & Health“-Märkte Gerti Schön, Co-Autorin und Trendkorrespondentin aus New York, hat die neuesten Entwicklungen aus den USA zusammengetragen. In den Kapiteln „USA-Trends“ und „Innovation Scan: Smart Medical Future Technology“ wird ein direkter Blick in die nahe Zukunft geworfen. Die Erfahrungen aus den letzten Jahrzehnten haben gezeigt, dass die Vereinigten Staaten gerade in den Branchen Ernährung, Schönheit und Gesundheit als eine Art Navigator für den hiesigen Markt funktionieren. Erfahren Sie, was demnächst auf den Gesundheitsmärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz passieren wird.
Über 13.000 Befragte in Kooperation mit trnd, dem Mundpropaganda-Marketing-Pionier.
Mehr Infos: www.trnd.ag
(Newsletter Zukunftsinstitut Februar 2009,
http://www.zukunftsinstitut.de/verlag/studien_detail.php?nr=75)
Naturwissenschaft/Medizin/Umwelt

Der Markt der Energie
Gutes Klima mit neuer Energie
Das Bewusstsein für die Problematik der Energienutzung wächst: Rohstoffknappheit,
Importabhängigkeit und insbesondere der Klimawandel sind Themen, die regelmäßig im
Zentrum des öffentlichen Interesses stehen.
Mit KfW-Förderpaketen, Ökosteuer, Erneuerbare-Energien-Gesetz und Co. engagiert sich die
Regierung für den Umweltschutz im zukunftsentscheidenden Markt der Energie. Diese
Maßnahmen eröffnen einigen Unternehmen neue Chancen, stellen aber auch
Einschränkungen und Herausforderungen für andere dar. Vor allem die deutschen Anbieter
im Bereich der Erneuerbaren Energien, wie Wasser, Wind und Sonne, profitierten auf
vielfältige Weise von staatlichen Förderungen – und gehören heute in ihren Segmenten zur
Weltspitze.
Die vorliegende Marktanalyse gibt einen Überblick über die wichtigsten Trends und
Entwicklungen, Daten und Fakten, Werbespendings und Zielgruppen im Markt der Energie.
Inhalt:
Internationale Rahmenbedingungen
Download hier: (http://www.medialine.de/deutsch/marktinformationen/marktanalysen/energie.html, März 2009) Management/Marketing

User Innovation - Kunden sind die besten Erfinder
Zusammenfassung des Interviews mit MIT-Forscher Eric von Hippel
Seit der industriellen Revolution gelten die Hersteller als Quelle der Innovation. Mit der
Entwicklung neuer Produkte wollen sie Bedarf wecken und decken. Jetzt kommt es durch
bessere virtuelle Werkzeuge der Kunden zu einem grundlegenden ökonomischen Wandel.
Lead User: entwickeln etwas für den eigenen Gebrauch und sie sind den Markttrends voraus,
z.B. Chirurgen, Mountainbiker und andere Spezialisten.
Die Hersteller sollten User ausfindig machen, die bereits einen Prototypen entwickelt haben
und sich dann auf die Suche nach anderen Usern machen, die das neue Modell auch unbedingt
haben wollen. Da sich 80 Prozent aller von den Herstellern entwickelten Produkteinführungen
als Flop erweisen, hat der oben beschriebene Weg eine weit höhere Erfolgsquote.
Noch hat sich dieser Gesinnungswandel nicht etabliert. Von Hippel meint, dass sich
traditionelle Firmen erst dann ändern, wenn sie dazu gezwungen werden. Neue und moderne
Unternehmen vollziehen bereits den Paradigmenwechsel. (z.B. T-Shirt-Vertreiber
„Threadless“: Nutzer liefern das Design und die Nutzer wählen was ihnen gefällt, oder
„Slashdot.org“ eine Seite über technische Neuerungen „von und für Nerds“).
80 Prozent der Firmen werden von Lead-Usern gegründet (z.B. der Laufkinderwagen).
(profil, Nr. 8, 16. Februar 2009)
Word-of-Mouth (WOM, Mundpropaganda).

Word-of-Mouth (WOM. Mundpropaganda) gilt als effektivste Werbeform. (78% der
Konsumenten vertrauen Empfehlungen anderer Konsumenten, nur noch 35% glauben der
klassischen Werbung. “Trust in Advertising - a global Nielsen consumer report“, Oktober
2007)
Um in der heutigen werbeüberladenen Welt zum Konsumenten durchzudringen, ist die
persönliche Empfehlung der beste und effektivste Weg. Freunde und Bekannte informieren
offen, ehrlich und glaubwürdig sowie zielgenau am Point of Interest.
Über trnd lässt sich Mundpropaganda nun erstmals im Rahmen einer integrierten Strategie für
den Mediamix einplanen: als buchbare Anzahl von Produkt-Gesprächen von Konsument zu
Konsument – für den Werbetreibenden transparent plan- und messbar.
67% der US-Wirtschaft wird durch Word-of-Mouth beeinflusst (McKinsey & Company, “The
Buzz on Buzz“, Harvard Business Review, Nov/Dez 2000)
71% entscheiden durch Word-of-Mouth, welches Auto gekauft wird (Cap Gemini Ernst &
Young, “Cars Online“ 2003)
Klassische Media erzeugt nach wie vor die notwendige Awareness, kann aber beim Thema
„Glaubwürdigkeit“ immer seltener beim Konsumenten punkten. Eine zusätzlich ablaufende
Word-of-Mouth Kampagne hilft, der Gesamtkampagne die notwendige Glaubwürdigkeit
hinzuzufügen. Mit einer Word-of-Mouth Kampagne werden gezielt Gespräche im Freundes- und Bekanntenkreis angeregt. Eine trnd-Studie hat gezeigt, dass der finale Auslöser für das Ausprobieren eines neuen Produktes meistens die Empfehlung von Freunden und Bekannten ist. Word-of-Mouth belegt gleich zwei Plätze auf dem Siegertreppchen der Vertrauensskala: Platz 1 und Platz 3. Mit einer trnd Word-of-Mouth Kampagne können Sie diese beiden Kommunikationsformen zum ersten Mal aktiv in Ihren Mediamix einbeziehen: Empfehlungen von Konsumenten
(http://www.trnd.ag/ueber-word-of-mouth.trnd, März 2009)
Sonstiges

Outtake: Der Kaugummi gegen Körpergeruch

Mann, wie ekelhaft! Da sitzt du im Wellnessbereich eines schönen Hotels in der Sauna und
der Typ neben dir hat entweder anderthalb Pfund Tsatsiki zu Abend gegessen oder schluckt
täglich eine halbe Packung Knoblauchpillen. Toleranz ist eine Tugend, aber in einer solchen
Situation läge man lieber unter den Rädern eines Achttonners. Oder noch lieber: der Emittent
läge drunter.
Was wir da noch nicht wussten: Der lebenden Stinkbombe in der Sauna hätte man einfach
einen Kaugummi anbieten können. Natürlich nicht irgendeinen, denn der Mann hatte ja nicht
bloß Mundgeruch, sondern müffelte aus allen Poren. Doch der japanische
Kaugummihersteller Otoko Kaoru verspricht, dass sein Produkt den übelsten Köpergeruch in
Rosenduft verwandelt. L’odeur des roses, kein Witz! Wenn sich dieses Produkt durchsetzt, ist
demnächst Vorsicht geboten, wenn Ihnen jemand einen Kaugummi anbietet: Es kann eine
nette Geste sein – oder eine Frechheit.
(http://www.business-backstage-report.com/archiv.htm, Business-Backstage-Report, März
2009)
Überwindung menschlicher Leistungsbarrieren

Klüger, glücklicher, leistungsfähiger und schöner: Der zunehmende Wunsch des Menschen,
seine natürlichen und individuellen Leistungsgrenzen zu überwinden, manifestiert sich im
Streben nach der Optimierung sowohl seiner kognitiven Fähigkeiten als auch seiner
körperlichen Leistungsfähigkeit und seines Aussehens. Selfenhancement und
Bodyenhancement werden in den nächsten Jahren weiterhin an Bedeutung gewinnen. Mit
Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln, Schönheits- und Anti-Aging-Produkten,
Medikamenten und plastischer Chirurgie "designt" der Einzelne seinen Körper und Geist.
Medizin-technologische Innovationen werden dazu beitragen, dass der Mensch des 21.
Jahrhunderts Leistungsbarrieren überwindet und sich den wechselnden Anforderungen einer
immer komplexer werdenden Welt anpasst. Die Frage, welche soziale Gruppe und welche Gesellschaften sich entsprechende Verbesserungen leisten können, wird Probleme der Chancengleichheit in Zukunft neu definieren. Unterfaktoren Self-Enhancement Immer mehr Menschen glauben, dass sie „funktionieren“ müssen, um erfolgreich zu sein. Um dem zunehmenden Druck in der heutigen Leistungsgesellschaft standhalten zu können, greifen sie, obwohl eigentlich gesund, nicht nur zu herkömmlichen Pushern wie Traubenzucker, Kaffee oder Energy-Drinks, sondern mit steigender Tendenz auch zu pharmazeutischen Mitteln. „Neuro-Enhancement“ oder „Cognitive Enhancement“ nennen Experten das Dopen mit Stimmungsaufhellern, Smart Drugs, Brainboostern oder Neuropushern. In der Regel handelt es sich bei diesen Mitteln um Medikamente, die zur Behandlung von Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Narkolepsie oder Aufmerksamkeitdefizit- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) entwickelt wurden. Für gesunde Menschen bergen diese Präparate zum Teil erhebliche Risiken, die von Nebenwirkungen, über Medikamentenabhängigkeit bis hin zum körperlichen oder psychischen Zusammenbruch reichen können. Vor diesem Hintergrund ist der Begriff Selfenhancement durchaus kritisch zu bewerten. Auch ethische Fragen, etwa die der Chancengleichheit, werden in Zukunft zu berücksichtigen sein, wenn entsprechende Substanzen alltäglich in Studium und Beruf konsumiert werden. Dennoch gelten innovative Präparate, die den menschlichen Wunsch nach Vervollkommnung zu erfüllen versprechen, als Zukunftsmarkt. Der US-Nobelpreisträger Eric Kandel glaubt sogar, dass die Möglichkeit zum chemischen Eingriff ins Gehirn die Geschichte der Menschheit genauso stark prägen werde wie die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert oder die Genetik seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Body-Enhancement Die Ästhetik des Körpers hat in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die Konsum- und Mediengesellschaft suggeriert, dass Attraktivität und Fitness die Voraussetzungen für ein glückliches und erfülltes Leben sind. Schönheit und körperliche Leistungsfähigkeit gelten als Attribute ewiger Jugend. Aussehen und Erfolg hängen scheinbar eng zusammen. Verglichen mit den Bildern der Werbung erscheint der eigene Körper vielen als mangelhaft. Bodyenhancement beschreibt den Trend, das individuelle Erscheinungsbild und die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Bräunungs- und Fitness-Studios, plastische Chirurgie, Kosmetika, Diätprodukte, Piercings und Tattoos sind nur einige der Möglichkeiten, den Körper zu modifizieren. Innovative Möglichkeiten des Bodyenhancement werden in Zukunft von der Genetik und der Nanotechnologie ausgehen. Auch die Verschmelzung von Mensch und Maschine wird den Körper erweitern und den Begriff des Körperlichen neu definieren. Aktuelle Entwicklungen Hirn-Doping: Zweifel an der Wirkung von Methylphenidat und Modafinil Die Wirkung von Aufputschmittel wie Methylphenidat, dem eine die Konzentration und Aufmerksamkeit steigernde Wirkung nachgesagt wird, oder Modafinil, das die Wachheit erhöhen soll, ist umstritten. So ergab beispielweise ein Versuch, dass der Wirkstoff Methylphenidat nicht nur die Aufmerksamkeit der Probanden erhöhte, sondern gleichzeitig auch ihre Impulsivität, was dazu führte, dass sie aufgrund voreiliger Antworten bei bestimmten Test-Aufgaben schlechter abschnitten als die Kontrollgruppe. Andere Versuche lassen die Interpretation zu, dass die Substanz nicht die kognitiven Fähigkeiten verbessert, sondern lediglich zu einer gesteigerten Selbsteinschätzung der Versuchspersonen führt. (Schleim, 2008) Selbstmedikation zur Leistungssteigerung Eine Umfrage von Sean McCabe von der University of Michigan unter 10 000 Studenten von über 100 Colleges in den USA ergab, dass durchschnittlich zwei Prozent innerhalb des letzten Monats und vier Prozent innerhalb des letzen Jahres illegal zu verschreibungspflichtigen Substanzen wie Methylphenidat gegriffen haben. Eine Umfrage des Wissenschaftsmagazins Nature ergab, dass immerhin etwa 20 Prozent der Leser aus Doping-Gründen leistungssteigernde Substanzen konsumieren, allerdings nur etwa 10 Prozent regelmäßig, das heißt wöchentlich oder täglich. Mehr als 80 Prozent plädierten für eine Freigabe von "smart drugs" für gesunde Erwachsene. (Schleim, 2008; Die Zeit, 2008) Ritalin wird immer häufiger verschrieben Nach Angaben des Arzneiverordnungsreports stieg die Verschreibung von Ritalin (Methylphenidat) und Nachfolgepräparaten in Deutschland im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent. Gegenüber 1999 hat sich die Zahl der Verschreibungen sogar verfünffacht. Zwischen 1990 und 2000 verzeichnete die Herstellerfirma weltweit einen Produktionszuwachs von 900 Prozent. Ritalin erhalten beispielsweise Kinder, die an Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsproblemen leiden. (Schleim, 2008; Lüthi, 2007) Smart Drugs: Neuer Markt für Pharmakonzerne Für 50 Millionen US-Dollar wird die Roche Holding die Biotechnologie-Firma Memory Pharmaceuticals übernehmen. Die Biotech-Firma steht unter der Schirmherrschaft des Nobelpreisträgers Eric Kandel und forscht daran, den Informationsweg vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis mittels chemischer Wirkstoffe, sogenannter „second messenger“, zu ebnen. Hierbei geht es nicht nur um die Entwicklung von Medikamenten für Demenzkranke, sondern auch um Optimierungsmittel für ältere, aber noch gesunde Menschen. Die Übernahme ist ein Indiz dafür, das Pharmakonzerne zunehmend versuchen, sich auch auf dem Markt der "Smart Drugs" zu etablieren. (Auf dem Hövel, 2008) Prozack kaum wirksamer als Placebo Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), wie beispielsweise Prozac, werden vor allem bei Depressionen verschrieben. Die Glückspillen erfreuen sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit. Allein der Wirkstoff Fluoxetin wurde weltweit bereits von 45 Millionen Menschen konsumiert. In Deutschland liegt die Zahl der verschriebenen Tagesdosen laut Arzneimittelreport bei 500 000, mit steigender Tendenz. Allerdings lassen Studien immer wieder Zweifel an der Wirksamkeit der Mittel aufkommen. Eine im "New England Journal of Medicine" im Januar 2008 veröffentlichte Analyse auf der Datengrundlage von mehr als 12 000 Patienten ergab, dass SSRI kaum wirksamer sind als Placebos. (Zinkant, 2008; Schnurr, 2008) Dopingmittel Epo verbessert die Gedächtnisleistung Neurowissenschaftler vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen haben herausgefunden, dass das Hormon Erythropoetin (Epo), das sich Sportler zur Steigerung ihrer Ausdauer heimlich spritzen, auch dazu beiträgt, dass Nervenimpulse im Gehirn besser übertragen werden. Versuche an Mäusen zeigten, dass sich durch das Mittel vor allem die Nerventätigkeit im Hippocampus verändert, wo Lernprozesse verarbeitet und Erinnerungen ins Kurzzeit- oder Langzeitgedächtnis weitergeleitet werden. (Spiegel Online, 2008) Zukunftsmarkt Neurodoping: 600 Präperate in der Pipeline Nach einer Novartis-Erhebung bereitet die Pharmaindustrie etwa 600 neue Medikamente zur Verbesserung kognitiver Fähigkeiten insbesondere bei älteren und alten Menschen vor. Für diese Zielgruppe wurde eigens der Krankheitsbegriff "mild cognitive impairment", die leichte Gedächtnisstörung, geschaffen. (Szentpétery, 2008) Neue Glückspillen-Generation: CRH-Blocker Experten schätzen, dass das weltweite Marktvolumen für Antidepressiva derzeit im zweistelligen Milliardenbereich liegt. Allein in Deutschland wurde im Jahr 2005 mit entsprechenden Präparaten ein Umsatz in Höhe von etwa 440 Millionen Euro erzielt. Die Weltgesundheitsorganisation prognostiziert, dass Depressionen bis 2020 nach Herz-Kreislauf-Problemen zur zweithäufigsten Krankheit in den Industrieländern werden. Während die heutigen Antidepressiva in der Regel noch unerwünschte Nebenwirkungen aufweisen und meist unspezifisch wirken, sollen neue Substanzen einen präziseren Eingriff in das chemische (Un-)Gleichgewicht der Psyche ermöglichen. Fast alle großen Unternehmen entwickeln zurzeit CRH-Blocker. Diese blockieren den Rezeptor, den der Botenstoff CRH nutzt, um bei einer Depression verstärkt Stresssignale weiterzuleiten. (von Richthofen, 2008) Intelligente Implantate Intelligente Implantate gelten als Zukunftsmarkt. Fachleute rechnen mit einem rasanten Wachstum in den nächsten Jahren. So erkranken in Deutschland jährlich beispielsweise 30 000 Menschen an Parkinson. Insgesamt gibt es etwa 250 000 Parkinson-Patienten. Sogenannte Hirnschrittmacher, die in das Gehirngewebe der Patienten eingesetzt werden, können durch elektrische Impulse beschädigte Nervenzellen wieder zum Funktionieren bringen. Bisher wurden 30 000 Parkinson-Patienten mit entsprechenden Implantaten versorgt. Zur Wiederherstellung des Hörsinns sind mehr als 200 000 sogenannte Cochlea-Implantate im Einsatz. Experten gehen von einem ähnlich hohen Potential für Sehchips aus. (Bittner, 2008) Medikamente als Lifestyle-Droge Der Umsatz mit Psychopharmaka in den USA ist zwischen 1997 und 2006 von 7,9 Milliarden auf 25 Milliarden US-Dollar gestiegen. Mitverantwortlich für dieses Wachstum ist die Tatsache, dass Medikamente als Alltags-Droge missbraucht und zunehmend auch von gesunden Menschen als Stimmungsaufheller, Schlaftabletten, Aufputschmittel oder Schmerzmittel konsumiert werden. Eine Entwicklung mit verheerenden Folgen: Nach einer Studie der Gesundheitsbehörden Floridas starben in dem Bundesstaat 2007 etwa 2300 Vision-Rundschau Nr 146 Menschen durch Medikamentenmissbrauch. Zum Vergleich: Die Zahl der Drogentoten lag bei 1000. (Welt Online, 2008) Markt für Nahrungsergänzungsmittel boomt Nach einer Forsa-Umfrage greift jeder dritte Deutsche zu Nahrungsergänzungsmitteln. Der Jahresumsatz mit Vitamin- und Mineralstoffpräparaten beträgt etwa eine Milliarde Euro. Die jährlichen Wachstumsraten liegen im zweistelligen Bereich. Body-Enhancement: Zahl der kosmetischen Eingriffe nimmt zu Die Zahl der kosmetischen Eingriffe ist in den Jahren zwischen 1992 und 2005 in den USA um das Siebenfache gestiegen. Gegenwärtig liegt das Marktvolumen bei mehr als zehn Milliarden US-Dollar pro Jahr. Der amerikanische Verband der plastischen Chirurgen (ASPS) geht davon aus, dass sich die Zahl der kosmetischen Eingriffe bis zum Jahr 2015 noch einmal vervierfachen wird. Dabei zeichnet sich ein deutlicher Trend zu nicht-chirurgischen Eingriffen und minimalinvasiven Methoden wie etwa Peelings oder Botox-Behandlungen ab, die gegenwärtig bereits zwei Drittel aller Behandlungen ausmachen und bis 2015 auf einen Anteil von 90 Prozent kommen sollen. (Brandt und Zee, 2008; n24.de, 2008) Doping im Fitness-Studio Nach einer Umfrage von Wissenschaftlern der Universität Tübingen unter deutschen Fitness-Studio-Besuchern haben 9,4 Prozent derjenigen, die regelmäßig trainieren, schon einmal gedopt, beispielsweise mit Anabolika oder Wachstumshormonen. (Schindler, 2008) Darüber, wie viel Geld in Deutschland für Steroide ausgegeben wird, liegen keine genauen Zahlen vor. Schätzungen gehen von 50 Millionen bis mehrere 100 Millionen pro Jahr aus. (Hoffritz, 2008) Neuro-Implantate: Militär Fördert Forschung und Entwicklung Die Neuroimplantate der Zukunft sollen komplexer werden. Bessere analytische Fähigkeiten und erhöhte Kreativität könnten durch den Einsatz von Neurochips nach Expertenmeinung erzielt werden. An einer Verbesserung kognitiver Fähigkeiten hat auch das Militär Interesse. So fördert die Defence Advanced Research Projects Agency (Darpa) im Rahmen des "Augmented Cognition Program" mit mehreren Millionen US-Dollar beispielsweise die Forschungen von Theodore Berger an der Universität von Südkalifornien in Los Angeles, der an der Entwicklung eines Elektrochips arbeitet, der Alzheimer-Patienten die Erinnerungsfähigkeit zurückgeben soll. (Krämer, 2007, S. 48) Tiefenhirnstimulation verbessert IQ und Gedächtnisleistung Der Neurochirurg Professor Andres M. Lozano aus Toronto und sein Team konnten bei einem 50-jährigen Mann mithilfe der Tiefenhirnstimulation (THS) den IQ von 125 auf 134 erhöhen und die Gedächtnisleistung verbessern. So erzielte der Mann vor der Implantation der Elektroden beim California Verbal Learning Test 40 Punkte. Nach drei Wochen THS erreichte er 70 Punkte und lag damit weit über dem Durchschnitt von 50 Punkten. (Müller, 2008) Spitzenleistung durch Gendoping Beim Gendoping geht es um die gezielte Aktivierung oder Blockade von Genen, die bestimmte Körperfunktionen steuern. Sportmediziner von der TU München haben in internationaler Kooperation inzwischen mehr als 160 DNA-Sequenzen aufgelistet, die für dopingwillige Athleten interessant sein könnten. Das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag geht davon aus, dass entsprechende Präparate, die gegenwärtig zur Behandlung schwerer, bislang unheilbarer Erkrankungen wie Parkinson, Muskelschwund, Krebs oder Diabetes entwickelt werden, möglicherweise bereits heute und in Zukunft verstärkt von Sportlern zur Leistungssteigerung missbraucht werden. So deckte beispielsweise die ARD-Reportage „Olympia im Reich der Mitte“ im Sommer 2008 einen Fall auf, in dem chinesische Ärzte Behandlungen mit Nabelschnur-Stammzellen zur Leistungssteigerung anboten. Auch gesunde ältere Menschen könnten in Zukunft vermehrt auf Gen-Doping-Präparate zurückgreifen, um sie als Anti-Ageing-Mittel zu verwenden. (Le Ker, 2008; Rötzer, 2008; Schürmann, 2008; stern.de, 2008) Schöne neue Vergangenheit US-Forschern ist es gelungen, durch die Verstärkung des Proteins Alpha-CaM Kinase II im Gehirn von Mäusen und die anschließende Aktivierung einer gefestigten Erinnerung diese wieder aus dem Gedächtnis zu löschen. Auch wenn entsprechende Verfahren mittelfristig nicht auf den Menschen übertragbar sein werden, zeigt das Experiment doch, dass das selektive Löschen von Erinnerungen grundsätzlich möglich ist. So ist es denkbar, eines Tages unangenehme Erinnerungen gezielt löschen zu können, um sich so eine bessere Vergangenheit zu designen. (Gravitz, 2008) Projektion Neuro-Enhancement – in Zukunft Alltag Der Magdeburger Professor für Neurobiologe Henning Scheich geht davon aus, dass in zehn bis 20 Jahren Präparate zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten so propagiert und konsumiert werden, wie heute Vitamin-Pillen. Auch würden bald schon Pillen zur Verfügung stehen, die selektiv die Fähigkeit verstärken, bestimmte Inhalte ins Langzeitgedächtnis einzuspeisen. (Bölsche, 2007) Genaue Quellenangabe zu finden hier: (http://www.futuremanagementgroup.com/Zukuenfte/ZFIF-Selbstoptimierung, Recherche März 2009)

Source: http://www.ams.at/_docs/900_rund146.pdf

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The Times The Sunday Times From The Sunday Times February 14, 2010 How to do India with kids (part 1) In the first of two missives from a three-month adventure, everything seems to be going surprisingly well for our writer Michael Booth Of other holidays, one might perhaps recall the beaches or the shopping, but in the run-up to my family’s three-month circumnavigation of India, al

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